Psychotherapie nach HPG

Mehr Leben ins Leben bringen.
Reality is frequently inaccurate.
Douglas Adams

Zu Beginn viel­leicht gut zu klären: Ich glau­be, dass Men­schen, die The­ra­pie in Anspruch neh­men, nicht krank sind, son­dern mutig. Und ich bin überzeugt, dass so ziem­lich jeder von inne­rer Arbeit pro­fi­tiert, der sie beginnt. Ein Hin­ter­grund liegt in der Wei­se, wie unser Ner­ven­sy­stem auf Her­aus­for­de­run­gen reagiert: Wo immer eine Erfah­rung zu her­aus­for­dernd ist, um sie flüssig zu beant­wor­ten, sorgt das Ner­ven­sy­stem dafür, dass die Erfah­rung inner­lich kom­pen­siert wird. Mit Mecha­nis­men, die sich jahr­tau­sen­de­lang bewährt haben. Das ist klug, um uns zu schützen,— und hat den Nach­teil, dass die­ser Pro­zess uns selbst nicht bewusst ist. Die ein­ge­bau­ten Kom­pen­sa­tio­nen blei­ben unsicht­bar und unspürbar, redu­zie­ren aber nach­hal­tig die Band­brei­te von Leben und Erleben.
Ziel von The­ra­pie ist es, nach und nach mehr die­ser gefro­re­nen Lebens­kraft frei­zu­spie­len, damit sie für ande­res zur Verfügung steht: Mehr Ener­gie, mehr kla­res Bauchgefühl, mehr Wis­sen wie mein Leben aus­se­hen kann. Es sind häufig die ersten The­ra­pie­er­fah­run­gen, die Wur­zeln wie­der spürbarer und neue Bewe­gung möglicher machen. Damit ist The­ra­pie auch ein Schritt hin zu sich selbst: Zu dem, was im eige­nen Leben an Kraft und Tie­fe ange­legt ist.

Psychotherapie nach HPG in der Praxis

Seit etli­chen Jah­ren arbei­te ich als Heil­prak­ti­ker (Psy­cho­the­ra­pie). Ich schät­ze die psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Arbeit mit Kli­en­ten sehr. Es gibt kei­ne ande­re Form der Bera­tung, die so tief geht und so nach­hal­tig wirkt. Dass oft nach weni­gen Stun­den Effek­te spür­bar wer­den liegt auch an der Art der Arbeit: Wir tau­chen tief, mit kör­per­the­ra­peu­ti­schen Ansät­zen nach Peter Levi­ne kön­nen wir Ladun­gen im Ner­ven­sy­stem ent­span­nen, mit hyp­no­the­ra­peu­ti­schen Ver­fah­ren mit vor­be­wuss­ten Inhal­ten in Bezie­hung gehen. Die syste­mi­sche Bril­le bringt die Acht­sam­keit für Augen­hö­he, inne­re Ambi­va­len­zen und zu respek­tie­ren­de Gren­zen des inne­ren Pro­zes­ses mit. Indem wir nicht in Ein­zel­stun­den, son­dern in fest­ge­leg­ten Pro­zes­sen von meh­re­ren Stun­den arbei­ten, haben wir auch struk­tu­rell einen kla­ren und siche­ren Rah­men, um tie­fe­re The­men gut zu begleiten.

 Zum Beispiel: 

  • Arbeit mit einer jungen Frau mit starkem inneren Stresserleben, für das keine bewusste Ursache zu finden ist.
  • Arbeit mit einem erfolgreichen Manager, der sich immer wieder dabei beobachtet, wie Einzelsituationen ihn nach der Arbeit tiefer beschäftigen als er sich wünschen würde.
  • Arbeit mit einem jungen Mann, der über Selbsterfahrung eigene Themen aufgedeckt hat, die er jetzt tiefer und in direkter Begleitung integrieren möchte.
  • Arbeit mit einem jungen Mann in den ersten Jahren des Beruflebens an der Frage, was unter dem Stress in nahen Beziehungen liegt und an der Klärung von Spannungen in der Herkunftsfamilie.
  • Arbeit mit einer jungen Frau, die nach einem Unfall angespannter und reizbarer war als vorher.
  • Arbeit mit einer erfahrenen Managerin im Konzernumfeld an der Wahrnehmung, sich in schwierigen Situationen auf sich alleine gestellt zu fühlen und sich durchkämpfen zu müssen.
  • Arbeit mit einer Teamleiter im Konzernumfeld an starkem Stresserleben vor öffentlichen Präsentationen.
  • Arbeit mit einem Mann an Symptomen von Schlaflosigkeit und latenter Unruhe, für die es keine Auslöser zu geben schien.
  • Arbeit mit einer Frau im mittleren Lebensalter an der Integration früher Verlusterfahrungen, die eine grundsätzliche Angst vor Nähe mit sich gebracht haben.
  • Arbeit mit einer erfahrenen Mitarbeiterin im Gesundheitswesen um Stresserleben nach dem Übergriff eines Klienten zu verarbeiten.
  • Arbeit mit einer Frau nach stationärem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik, um den Übergang in den Alltag gut zu begleiten und das Gelernte zu transferieren.

Worum es gehen könnte:

Kontakt

Lebendigere Beziehungen aufbauen

Für vie­le Men­schen sind tie­fe und authen­ti­sche Bezie­hun­gen nicht selbst­ver­ständ­lich, ohne dass Sie genau sagen könn­ten, wor­an das liegt. Wir schau­en gemein­sam, was tie­fe­rem Kon­takt im Weg steht und öff­nen den Raum für neue Erfah­run­gen. Dabei ver­än­dert sich oft der Kon­takt zu ande­ren — und die Nähe zu sich selbst.

Durch die Krise in das Leben finden

Kri­sen sind Ver­än­de­run­gen, die zuviel sind oder waren, um sie mit Bord­mit­teln flüs­sig zu beant­wor­ten. Das Ner­ven­sy­stem über­nimmt dann die Rol­le der Regu­la­ti­on und sorgt dafür, dass der Rest wei­ter­funk­tio­nie­ren kann. Manch­mal geht das ein­her mit viel Emo­ti­on, manch­mal mit über­ra­schend wenig. Wir schau­en, was es braucht, um wie­der Boden unter die Füße zu brin­gen und das Ner­ven­sy­stem gut anzubinden.
Krise & Trauma
Angst, Wut & Trauer

Mit Intensität leben lernen und Aktivierung entladen

Inne­re Unru­he, star­ke Gefüh­le, chro­ni­scher Stress oder das Gefühl sehr dünn­häu­tig zu sein: Wir schau­en tie­fer hin­ter Sym­pto­me und ent­la­sten das Ner­ven­sy­stem dort, wo die Ener­gie mobi­li­siert wird. Ganz egal, ob Sie die Geschich­te dazu ken­nen oder nicht.

Klären, was der Lebenskraft bisher im Weg steht

Oft kom­men Men­schen inner­lich gedämpft, Antriebs­los, aus­ge­laugt. Oder sie wis­sen gar nicht, wofür sie da sind — nur dass etwas gera­de nicht gut im Lot ist. Manch­mal ist das ver­bun­den mit Span­nun­gen im Kör­per oder laten­ter Unru­he. Manch­mal so ruhig, dass man es fast über­se­hen könn­te. Wir schau­en genau­er hin, wor­um es eigent­lich geht und was es bräuch­te, um wie­der mehr Kraft ins Leben zu bringen.
Burnout, Erschöpfung & Depression
Rahmen unserer Arbeit

Wie es weitergehen könnte

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die­se Arbeit für Sie inter­es­sant wäre, könn­ten Sie ein erstes Ken­nen­ler­nen ver­ein­ba­ren. Das ist kosten­frei und unver­bind­lich. Wenn Sie möch­ten kommt danach eine erste Pro­be­stun­de. Nach die­ser kön­nen Sie ent­schei­den, ob es in einem Pro­zess wei­ter­ge­hen soll. Auch der hat ein kla­res Ende an dem wir ent­schei­den kön­nen, ob wir die gemein­sa­me Arbeit been­den, für eine Pau­se unter­bre­chen oder Sie solo weitersegeln.
Ein unverbindliches Kennenlernen vereinbaren

Weiter, wenn Sie wollen.

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Übersicht der Spielfelder
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