Psychotherapie

Schritt für Schritt stärker im Leben.
Ich scheine ein Verb zu sein.
Buckminster Fuller
Therapie ist der mutige Schritt zu sich selbst, die Entscheidung, die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen. Ob der Anlass eine Krise ist oder frustrierende Wiederholung, innere Intensität oder die Neugier auf neues Land: Wir tauchen tief, wenn Sie möchten. Wir hören auf die Bewegungen des Lebens unter der Oberfläche des Bewusstseins und widmen uns dem, was nächsten Schritten bisher im Weg steht.

Psychotherapie in der Praxis

Seit 2018 arbei­te ich psy­cho­the­ra­peu­tisch mit Kli­en­ten und schät­ze die­se Arbeit sehr, weil sie tie­fer geht als jede ande­re Form der Bera­tung. Die Psy­cho­the­ra­pie­ver­fah­ren, in denen ich aus­ge­bil­det bin, erle­be ich dabei als außer­or­dent­lich wirk­sam: Syste­mi­sche The­ra­pie, Hyp­no­the­ra­pie und Kör­per­ori­en­tier­te Trau­ma­the­ra­pie. Wenn Sie den Ein­druck haben, dass Sie gern mehr ver­ste­hen möch­ten, wie ich arbei­te, bie­te ich gern ein unver­bind­li­ches Kenn­lern­te­le­fo­nat und eine erste Ein­zel­stun­de an. Wenn wir dann gemein­sam arbei­ten, nut­zen wir dafür den Rah­men von Pro­zes­sen á 8 Sitzungen.

 Zum Beispiel: 

  • Arbeit mit einem jungen Mann in den ersten Jahren des Beruflebens an der Frage, was unter dem Stress in nahen Beziehungen liegt und an der Klärung von Spannungen in der Herkunftsfamilie.
  • Arbeit mit einer jungen Frau, die nach einem Unfall angespannter und reizbarer war als vorher.
  • Arbeit mit einer erfahrenen Managerin im Konzernumfeld an der Wahrnehmung, sich in schwierigen Situationen auf sich alleine gestellt zu fühlen und sich durchkämpfen zu müssen.
  • Arbeit mit einer Teamleiter im Konzernumfeld an starkem Stresserleben vor öffentlichen Präsentationen.
  • Arbeit mit einem Mann an Symptomen von Schlaflosigkeit und latenter Unruhe, für die es keine Auslöser zu geben schien.
  • Arbeit mit einer Frau im mittleren Lebensalter an der Integration früherer Verlusterfahrungen.
  • Arbeit mit einer erfahrenen Mitarbeiterin im Gesundheitswesen um Stresserleben nach dem Übergriff eines Klienten zu verarbeiten.
  • Arbeit mit einer Frau nach stationärem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik, um den Übergang in den Alltag gut zu begleiten und das Gelernte zu transferieren.

Worum es gehen könnte:

Wofür Therapie?

Der Kern: Mehr Leben ins Leben bringen.

Zu Beginn viel­leicht gut zu klä­ren: Ich glau­be, dass Men­schen, die The­ra­pie in Anspruch neh­men, nicht krank sind, son­dern mutig. Und ich bin über­zeugt, dass so ziem­lich jeder von inne­rer Arbeit pro­fi­tiert, der sie beginnt. Ein Hin­ter­grund liegt in der Wei­se, wie unser Ner­ven­sy­stem auf Her­aus­for­de­run­gen reagiert: Wo immer eine Erfah­rung zu her­aus­for­dernd ist, um sie flüs­sig zu beant­wor­ten, sorgt das Ner­ven­sy­stem dafür, dass die Erfah­rung inner­lich kom­pen­siert wird. Mit Mecha­nis­men, die sich jahr­tau­sen­de­lang bewährt haben. Das ist klug, um uns zu schüt­zen,— und hat den Nach­teil, dass die­ser Pro­zess uns selbst nicht bewusst ist. Die ein­ge­bau­ten Kom­pen­sa­tio­nen blei­ben unsicht­bar und unspür­bar, redu­zie­ren aber nach­hal­tig die Band­brei­te von Leben und Erleben.
Ein Ziel von The­ra­pie ist es, nach und nach mehr die­ser gefro­re­nen Lebens­kraft frei­zu­spie­len, damit sie für ande­res zur Ver­fü­gung steht: Mehr Ener­gie, mehr kla­res Bauch­ge­fühl, mehr wis­sen wie mein Leben aus­se­hen kann. Es sind häu­fig die ersten The­ra­pie­er­fah­run­gen, die Wur­zeln wie­der spür­bar und neue Bewe­gung mög­lich machen. In die­sem Sin­ne ist The­ra­pie der Schritt hin zu sich selbst. Zu dem, was im eige­nen Leben an Kraft und Tie­fe ange­legt ist. Das Ergeb­nis ist oft, dass nicht nur die Sym­pto­me nach­las­sen, son­dern auch die eige­ne Welt tie­fer ver­steh­bar wird. 

Lebendigere Beziehungen aufbauen

Für vie­le Men­schen sind tie­fe und authen­ti­sche Bezie­hun­gen nicht selbst­ver­ständ­lich, ohne dass Sie genau sagen könn­ten, wor­an das liegt. Wir schau­en gemein­sam, was tie­fe­rem Kon­takt im Weg steht und öff­nen den Raum für neue Erfah­run­gen. Dabei ver­än­dert sich oft der Kon­takt zu ande­ren — und die Nähe zu sich selbst.
Kontakt
Angst, Wut & Trauer

Mit Intensität leben lernen und Aktivierung entladen

Inne­re Unru­he, star­ke Gefüh­le, chro­ni­scher Stress oder das Gefühl sehr dünn­häu­tig zu sein: Wir schau­en tie­fer hin­ter Sym­pto­me und ent­la­sten das Ner­ven­sy­stem dort, wo die Ener­gie mobi­li­siert wird. Ganz egal, ob Sie die Geschich­te dazu ken­nen oder nicht.

Klären, was der Lebenskraft bisher im Weg steht

Oft kom­men Men­schen inner­lich gedämpft, Antriebs­los, aus­ge­laugt. Oder sie wis­sen gar nicht, wofür sie da sind — nur dass etwas gera­de nicht gut im Lot ist. Manch­mal ist das ver­bun­den mit Span­nun­gen im Kör­per oder laten­ter Unru­he. Manch­mal so ruhig, dass man es fast über­se­hen könn­te. Wir schau­en genau­er hin, wor­um es eigent­lich geht und was es bräuch­te, um wie­der mehr Kraft ins Leben zu bringen.
Burnout, Erschöpfung & Depression
Krise & Trauma

Durch die Krise in das Leben finden

Kri­sen sind Ver­än­de­run­gen, die zuviel sind oder waren, um sie mit Bord­mit­teln flüs­sig zu beant­wor­ten. Das Ner­ven­sy­stem über­nimmt dann die Rol­le der Regu­la­ti­on und sorgt dafür, dass der Rest wei­ter­funk­tio­nie­ren kann. Manch­mal geht das ein­her mit viel Emo­ti­on, manch­mal mit über­ra­schend wenig. Wir schau­en, was es braucht, um wie­der Boden unter die Füße zu brin­gen und das Ner­ven­sy­stem gut anzubinden.
Wie wäre es mit einem Kennenlernen?

Weiter, wenn Sie wollen.

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