Systemische Teamentwicklung

Kontrolle ist gut. Vertrauen ist besser.

Systemische Teamentwicklung

Sys­te­mi­sche Teamentwicklung dient der Professionalisierung von Teams, die sich mit Durchschnitt nicht zufrieden geben. Und mit Hochleistung auch nicht. Systemische Teamentwicklung unterstützt dabei, das Team als ganzes handlungsfähiger zu machen, strategisch auszurichten und zur lernenden Organisationseinheit zu entwickeln. Rollen, Prozesse, Kooperationsbeziehungen und eine für jeden passende Position innerhalb des Teams – damit fängt Teamentwicklung an. Außerdem bringt Teamentwicklung erlebte Selbstwirksamkeit, Teamkohäsion und umgesetzte Agilität. Ein entwickeltes Team passt sich selbstorganisiert neuen Herausforderungen an, findet kreative Lösungen, agiert unternehmerisch und Kundenorientiert, steht für den eigenen Beitrag in der Organisation ein. In ökonomischen Termini heißt das auch: Ein entwickeltes Team bringt mehr Leistung und anschlussfähigere Ergebnisse. Nachher ist klarer, was das Team leistet. Und was es ausmacht.

Systemische Teamentwicklung in der Praxis

Rollen und Prozesse
Rollen und ProzesseDie Komplexität der Organisation spiegelt sich hier: Rollen sind fluide und stehen oft im Kontext widersprüchlicher Erwartungen. Neben den definierten Prozessen gibt es noch die, die reibungslos laufen - oft organisch entwickelt und an feste Spieler gebunden. Wir erfinden kluge Lösungen zwischen formalen Standards und gewachsenen Best Practices.
Vision und Strategie
Vision und StrategieFür viele Teams bedeutet Strategie, hohe Erwartungen mit einer konträren Organisationswirklichkeit zusammenzubringen. Wie der Spagat gelingen kann, strategisch ausgerichtet zu bleiben und die Eigenlogik der Basis im Blick zu behalten, klären wir an konkreten Situationen und entwickeln passende nächste Schritte.
Konfliktklärung
KonfliktklärungKonfliktlinien können alert machen, wenn sie transparent sind - und unter der Oberfläche Energie aus Prozessen ziehen. Durch Mikropolitik ersetzte Konfliktklärung schwächt die Organisation und ihre Akteure. Wir bringen die Klarheit zurück - und bleiben achtsam, dass alle Beteiligten im Boot bleiben können.

Kooperation
KooperationKooperation im umfassenden Sinn ist ein Schlüssel für Teams - und sehr komplex: Kooperation meint passgenaue Kommunikation und fokussierte Absprachen, Selbststeuerung und Sinnstiftung, Projektmanagement und agile Prozesse, Strukturfokus und flexible Schnittstellen, Kooperation nach außen und innen. Wir feilen an dem nächsten Entwicklungsschritt.

Grundlagen der systemischen Beratung

potenzialorientiert

Systemische Beratung ist ein pro­fes­sio­na­li­sier­ter Weg der Po­ten­zi­al­ent­wick­lung. Systemische Beratung ist ein Mit­tel zum Zweck, ei­nen Schritt in Rich­tung hö­he­rer Stim­mig­keit und in­tel­li­gen­te­rer Lö­sun­gen zu ge­hen. Kli­enten brauchen dazu den Mut, ab­seits bis­he­ri­ger Rou­ti­nen zu den­ken und erhalten da­für neue Hand­lungs­op­tio­nen. Dia­gno­sen und De­fi­zit­be­schrei­bun­gen in­ter­es­sie­ren mich nicht – außer als Zuschreibungen von außen, zu denen Klienten ein neues Verhältnis finden können. Systemische Beratung hilft in her­aus­for­dern­den per­sön­li­chen Si­tua­tio­nen und hoch­kom­ple­xen pro­fes­sio­nel­len Um­wel­ten, ei­nen Schritt wei­ter zu ge­hen, die Per­spek­tive zu wech­seln und neues Potenzial freizulegen und zu ent­wi­ckeln. Und wenn die­ser Schritt ge­gan­gen ist, kann systemische Beratung un­ter­stüt­zen, auf die­sem noch un­be­kann­ten Potenzial si­che­ren Tritt zu be­hal­ten – bis das Un­ge­wohnte zur leich­ten Ge­wohnt­heit wird.

maßgeschneidert

Der Kontext systemischer Beratung ist oft komplex: persönliche Herausforderungen, widersprüchliche Rollenerwartungen, Teams im Umbruch, Organisationen, die sich neu erfinden müssen. Umso wichtiger ist, dass Beratung nicht überflüssig neue Komplexität schafft, sondern anschlussfähig und passgenau – maßgeschneidert – bleibt. In diesem Sinne gehe ich gut vorbereitet und bereit zur Improvisation in das Beratungssetting, habe eine Agenda im Kopf und alternative Ansätze im Koffer. Auch die Ar­chi­tek­tur sys­te­mi­scher Or­ga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lungs­pro­zesse ist maß­ge­schnei­dert: Keine vor­ge­fer­tig­ten Work­shop­de­signs, keine ko­pier­ten An­ge­bote. Ich glaube daran, dass ein Be­ra­tungs­pro­zess in der Organisation nur so wirk­mäch­tig sein kann, wie er durch die Ei­gen­art und Kul­tur der Or­ga­ni­sa­tion ge­prägt und von den re­le­van­ten Sta­ke­hol­dern der Or­ga­ni­sa­tion mit­ge­stal­tet wor­den ist. Das Re­sul­tat sind Ent­wick­lungs­pro­zesse, die durch die Pas­sung nach­hal­tig wirk­sam sind.

vertraulich

In der systemischen Beratung be­tre­ten wir oft neues Ge­biet, ex­plo­rie­ren, wo es Klienten stimmig erscheint, auch per­sön­li­che The­men und prü­fen Lö­sun­gen ab­seits be­tre­te­ner Pfade. Besonders in Einzelgesprächen, aber auch in sensiblen Teamentwicklungen braucht eine solche Be­glei­tung ei­nen klaren Schutz­raum, in dem Lö­sun­gen un­ge­stört wach­sen können – und Ambivalenzen ausgehalten werden, bis die nächsten Schritte reif sind. Dis­kre­tion, was die Inhalte von Beratungsprozessen angeht, ist aus meiner Sicht eine Basis dafür, dass systemische Beratung nachhaltig schlagkräftig sein kann. Das gilt auch gegenüber dem Auftraggeber. Wenn in institutionellen Kontexten wichtig ist, dass bestimmte Funktionsträger über Ergebnisse der Beratung informiert bleiben, klären wir vor der Beratung ein für alle Seiten passendes Format.

skalierbar

Systemische Beratung ist skalierbar: Auf Einzelpersonen, Teams, Abteilungen, Organisationen. Damit ich diese Skalierbarkeit auch selbst spielen kann, nutze ich je nachdem ob ich mit Einzelnen, Teams, Supervisionsgruppen oder Organisationseinheiten arbeite das jeweils passende Handwerkszeug. Wenn es größer wird oder spezielle Fachkompetenzen gefragt sind, arbeite ich mit einem eingespielten Team seniorer Berater zusammen, damit die Beratungsarbeit aus einem Guss bleibt. In jedem Falls ist die Ar­chi­tek­tu­ren fle­xi­bel nach ih­ren An­for­de­run­gen ska­liert und kann je nach Phase und Budget auf brei­ten Im­pact in der Or­ga­ni­sa­tionseinheit oder die Un­ter­stüt­zung ein­zel­ner Funktionen fo­kus­sieren. In der Summe wird daraus eine flexible sys­te­mi­sche Or­ga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung, die ih­rem aktuellen Be­darf entspricht.

Wieviele von Ihnen sind ein Team?