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Häufig gestellte Fragen. Und Antworten.

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Was ist der Unterschied zwischen Psychotherapie und systemischer Therapie?
  • Psychotherapie nennt man die Behandlung psychischer Störungen (zB. Depression, Zwangsverhalten, Wahnhafte Störungen, Substanzmißbrauch) mit heilkundlichen Methoden. Zugelassen sind dafür in Deutschland nur Verfahren der Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und Psychoanalyse. Die Störungen werden in einer Therapie anhand festgelegter Kriterien diagnostiziert und therapeutisch oder medikamentös von Therapeuten, Heilpraktikern oder Fachärzten für Psychatrie und Psychotherapie behandelt. Psychotherapien werden oft von Kassen gezahlt, was auch Nachteile für die Klienten hat: Sie ist vor allem verbunden mit einer  Diagnose (die u.a. Bedingung für die Leistungszusage der Krankenkassen ist). Klienten erfahren selbst oft gar nicht, was im Diagnosebericht steht, der aber Krankenkassen und in besonderen Fällen auch Arbeitsämtern zugänglich ist. Diese Etikettierung schwächt Selbstorganisationskräfte, sobald der Klient sich selbst als „Depressiven“ oder „Borderliner“ versteht. Darüber hinaus führen therapeutische Diagnosen dazu, dass private Versicherungen erhöhtes Risiko annehmen und Ausschlüsse definieren, teilweise Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit oder Lebensversicherung ganz ablehnen. Nach wie vor versagt der Staat die Verbeamtung von Lehrern, sobald diese in therapeutischer Behandlung waren. Nichtsdestotroz hat sich der empirische Anspruch der Psychotherapie besonders bei der Behandlung schwerer Störungen sehr bewährt. Ich bin selbst kein Psychotherapeut und kann daher keine Psychotherapie anbieten, kann aber sehr gute Kollegen mit einem gesunden Verhältnis zur therapeutischen Diagnose empfehlen. Sprechen Sie mich bei Bedarf an.
  • In der systemischen Therapie geht nicht um Krankheiten, sondern um Herausforderungen, Weggabelungen und Wachstumsmöglichkeiten.Es handelt sich um eine potenzialorientierte Arbeit mit gesunden Menschen. Das Setting in der systemischen Therapie braucht aktive und reflexionsfähige Gegenüber, um auf Augenhöhe Themen neu zu denken und mit Blick auf neue Handlungsoptionen freizuspielen. Wo es passend ist, kann auch Sparring genutzt werden – das pointierte Herausfordern und gemeinsame Weiterentwickeln konkreter Ideen und Positionen – um diese wetterfest zu machen. Ich stelle keine Diagnosen, behandle keine Krankheiten, führe keine Psychotherapie durch und verordne keine Medikamente, sondern arbeite gemeinsam mit Klienten an stimmige Schritten in Richtung nachhaltiger, kreativer Lösungen.
Mit welchem Methoden arbeiten Sie?

Aus meiner Sicht ist Methodenvielfalt ein Schlüssel für gelingende Beratung. Wer nur einen Hammer hat, behandelt alles wie einen Nagel. Bei mir sieht das so aus:
  • Der Rahmen ist für mich die systemische Therapie und Beratung, die schon seit Jahrzehnten für ganz unterschiedliche Bereiche wie Organisationsentwicklung, Coaching, Paarberatung oder Psychosomatische Medizin genutzt wird.
  • Hier kombiniere ich die Systemische Beratung der Wiener Schule, die sich zum de facto Standard für prozessorientierte Organisationsentwicklung entwickelt hat und die Heidelberger Schule, die sehr effektive Kurzzeitkonzepte für Coaching, Lebensberatung, Psychotherapie und Psychosomatik entwickelt hat. Gemeinsam ist den Verfahren, dass schnell passende und unkonventionelle Lösungen erschlossen werden, ohne die Komplexität der Probleme unverhältnismäßig zu reduzieren.

Diese Basis ergänze ich mit anderen Methoden:

  • Mit den hypnosystemischen und hypnotherapeutischen Verfahren kommen Ansätze dazu, die besonders im Bereich des MentaltrainingsStresspräventionVortragsvorbereitung und der Unterstützung bei körperlichen Prozessen äußerst wirksam ist. Da mit diesen Verfahren unmittelbar an der Reizverarbeitung im Mittel- und Stammhirnbereich angesetzt wird, kann direkt mit unbewussten und unwillkürlichen Prozesse gearbeitet werden.
  • Wo es sinnvoll erscheint, arbeite ich auch mit körperbezogenen Ansätzen (zB. EDxTM nach Fred Gallo oder PEP nach Michael Bohne, Jin Shin Jyutsu nach Jiro Murai), sowie kommunikations- und mediationsorientierten Ansätzen (klassische Mediation, GfK nach Marshall Rosenberg)
Wie wirksam ist systemische Beratung?

Die Faktenlage sieht so aus:

  • Systemische Beratung hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter professionalisiert, wurde für die verschiedensten Kontexte spezifisch formuliert und immer wieder in größeren vergleichenden Studien empirisch untersucht.
  • Systemische Organisationsentwicklung: Das Agieren bei hoher Komplexität und Unvorhersehbarkeit gehört zur Grundgrammatik systemischer Beratung. Zusammen mit sehr spezialisierten Methoden für die Arbeit mit großen Projektarchitekturen wie Steuerungsteams oder Großgruppen hat das dazu geführt, dass systemische Beratung im Bereich der Organisationsberatung mittlerweile sehr verbreitet ist. Ein Beleg dafür ist auch die große Zahl Spezialisierter Publikationen zur systemischen Organisationsveränderung, Führungsentwicklung oder Strategieentwicklung.
  • Systemische Therapie / Systemisches Coaching: Die wissenschaftliche Studienlage zur systemischen Beratung von Einzelpersonen ist noch eindeutiger. Tatsächlich hat systemische Therapie gute Chancen, das vierte zugelassene Richtlinienverfahren für Psychotherapeuten in Deutschland zu werden (in Österreich und der Schweiz ist das schon der Fall). Die Studien belegen auch: Systemische Therapie und die verwandten Hypnosystemischen Methoden gehören zu den wirksamsten Kurzzeitverfahren, die es zur Zeit gibt. Und der grundsätzliche Fokus auf Komplexität, Wechselwirkungen und die Stärkung der Selbstorganisationsfähigkeit hat auch dazu geführt, dass das verwandte systemische Coaching eines der wichtigen Verfahren im Business Coaching geworden ist.

Ob systemische Beratung Ihnen bei ihrem konkreten Anliegen helfen kann, entscheiden Sie am besten selbst nach einer ersten Session, die ist kostenfrei und unverbindlich.

Wie wird eine Beratung verrechnet?
Wie läuft ein Beratungsprozess ab?
  • Zu Beginn steht ein telefonisches Erstgespräch zum Kennenlernen. In diesem Gespräch klären wir, welche Form der Beratung geeignet sein könnte und testen die gemeinsame Chemie und Arbeitsbasis. Für das Erstgespräch wird kein Honorar verrechnet.
  • Im Anschluss arbeiten wir je nach Bedarf meist in Sessions von 1,5-2 Stunden bei einzelnen Klienten oder in Halbtagen mit Teams. Was eine sinnvolle Frequenz und Intensität ist, entscheiden Sie. Ich gebe gern Erfahrungswerte weiter.
  • Nachdem das Thema geklärt ist kann eine Phase des Transfers und der Nachschärfung folgen, in der einzelne Aspekte konkretisiert werden.
  • Rund 3-4 Monate nach Abschluss des Coachings hat sich ein Followup sehr bewährt: In einer Doppelstunde oder einem Halbtag werden die Inhalte vor dem Hintergrund des Transfers noch einmal geschärft und neu dazugekommene Themen integriert.
Kann ich meinen Mitarbeiter zu einem Coaching schicken?
  • Wenn der Mitarbeiter selbst gecoached werden will, spricht nichts dagegen.
  • Geht die Initiative deutlich von der Führungskraft aus, würde ich mit dem Mitarbeiter in einem Vorgespräch eruieren, unter welchen Voraussetzungen er selbst ein Coaching als hilfreich erleben würde. Wenn wir ins Coaching einsteigen, ohne dass es einen eigenen Auftrag des Klienten gibt, kommen wir nicht weit. Die Erfahrung zeigt aber, dass sich in einem solchen Vorgespräch viel klärt und das Coaching im Anschluss sehr erfolgreich werden kann.
  • Ein gutes Coaching braucht Offenheit der Parteien. Daher bleiben die Coachinginhalte und -ergebnisse vertraulich – auch gegenüber dem Auftraggeber.
Bleibt, was wir sprechen, vertraulich?

Als Berater, der oft in heikle Themen eingeweiht wird, nehme ich den Schutz der Persönlichkeit sehr ernst:

  • Sie können sich darauf verlassen, dass die Inhalte einer Beratung vertraulich bleiben.
  • Für die rechtliche Absicherung kann ich eine Geheimhaltungserklärung unterzeichnen.
  • Als Klient können Sie entscheiden, was Sie im Beratungsprozess beim Namen nennen möchten und was nicht: Die systemische Beratung bietet einige hocheffektive Werkzeuge, mit denen selbst dann arbeiten kann, wenn die Inhalte des Anliegens nicht benannt werden.
  • Auch wenn das Coaching von der Organisation gezahlt wird bzw. ein Rahmenvertrag mit der Organisation besteht, bleibt die Wirksamkeit der Coachings höchste Priorität. Um sicherzustellen, dass ein freier Raum für neue Ideen und die Bearbeitung von Themen möglich bleibt, werden keinerlei Inhalte aus den Coachings an Auftraggeber oder Partner in der Organisation weitergegeben.
Wie findet man einen guten Coach?

Da weder Coaching noch systemische Beratung geschützte Begriffe sind, muss der Kunde sich selbst ein Bild machen. Gute Kriterien zur Auswahl eines Coaches sind:

  • Empfehlungen. Haben Sie Kollegen oder Bekannte, die von einem guten Coaching berichtet haben? Empfehlungen sind in diesem Bereich oft Gold wert. Vorsicht bei zu nahen Kollegen: Einige Coaches nehmen es mit dem Persönlichkeitsschutz nicht genau genug und es kann passieren, dass die besprochenen Themen an anderer Stelle im Unternehmen ausgeplaudert werden.
  • Ausbildung & Zertifizierung. Der grundlegende Qualitätscheck: Ist der Coach in einem wissenschaftlich anerkannten Verfahren und von guten Lehrcoaches ausgebildet? Ist der Coach über anerkannte Berufsverbände zertifiziert? Mehr über meine Ausbildung finden Sie hier.
  • Methoden. Passen die Methoden und Arbeitsschwerpunkte zu Ihrem Anliegen? Hat der Coach neben einer Grundausrichtung ergänzende Methoden im Angebot, so dass das Coaching tatsächlich auf Sie maßschneidern kann? Mit welchen Methoden ich arbeite, sehen Sie hier.
  • Erfahrung. Wie lange arbeitet der Coach mit Klienten aus Ihrem Bereich? Bringt der Coach neben der Beratungskompetenz auch Fachwissen mit (zB. Branchenwissen, General Business Know How, gruppendynamische und psychologische Fachkenntnis, ..)? Ich bin seit 2005 als Trainer und Berater unterwegs, seit 2009 auch im Umfeld internationaler Konzerne. Ob meine Erfahrung zu ihren individuellen Anforderungen passt, können wir gern in einem persönlichen Gespräch herausfinden.
  • Kontakt. Hört Ihnen der Coach zu? Bleibt der Coach auf Augenhöhe? Fordert er Sie heraus? Lässt er seine Ideen fallen, wenn sie nicht passen? Stimmt die Chemie in der gemeinsamen Arbeit? Und sind Sie nach dem Gespräch aufgeweckt und inspiriert? Das merken Sie in bzw. nach der ersten Arbeitssession. Ein guter Coach gibt Ihnen eine Möglichkeit, die gemeinsame Arbeit auszuprobieren.
Wie viele Stunden braucht eine Einzelberatung?

Das ist nicht einfach zu sagen – ich versuche eine Antwort:

  • Systemische Beratung ist ein Kurzzeitverfahren. Üblicherweise entwickeln sich Fragen und Antworten von Session zu Session weiter.
  • Systemische Beratung ist ein Katalysator für Selbstentwicklung. Sie entscheiden selbst, wie schnell sie gehen möchten. Und wann Sie alleine weitertrecken.
  • Je nach Thema sind unterschiedliche Frequenzen sinnvoll. Für akute Themen hat sich eine Session pro Woche bewährt, mittelfristige Themen werden gut mit ein bis zwei Sessions im Monat vorbereitet.
  • Nach der Beratung geht die Arbeit los. Ist eine Lösung wasserdicht und umgesetzt geht es aufs Meer. Dabei hat es sich sehr bewährt, alle paar Monate zu prüfen, ob der Kurs noch stimmt, die Themen noch im Blick sind und sich clevere neue Handlungsoptionen ergeben.
Was für Leute kommen zu ihnen?

Meine Kunden im Coaching sind Menschen, die sich im Blick auf herausfordernde berufliche Situationen oder private Themen stimmiger und schlagkräftiger aufstellen wollen. Menschen, die den nächsten Schritt in Richtung ungehobenes Potenzial gehen möchten. Oder Menschen, die den Schritt schon getan haben und für den Weg durch das Unbekannte eine solide Begleitung suchen. Im professionellen Kontext kommen auch Menschen, die eigene Ideen für die Organisation in einem Sparring auf Herz und Nieren prüfen und weiterschärfen möchten.

Ist Coaching das richtige für mich?

Ob Coaching in Ihrer konkreten Situation die beste Unterstützung ist, können wir gern unverbindlich klären – im persönlichen Erstgespräch oder am Telefon. Meist zeigt sich sehr schnell, ob Coaching stimmig ist. Falls eine andere Form der Begleitung sinnvoller ist, kann ich meist Kollegen mit entsprechenden Schwerpunkten empfehlen.

Können Sie kurzfristig einen Beratungstermin anbieten?

Ja, normalerweise kann ich Coachingtermine auch kurzfristig anbieten. Melden Sie sich einfach, wann der nächste Termin verfügbar wäre.

Wo sind Sie ausgebildet?

Meine Ausbildungen im Einzelnen:

  • Die dreijährige Ausbildung zum systemischen Berater und Therapeuten – die derzeit umfangreichste Ausbildung für systemische Therapie – habe ich im HSI Heidelberg durchlaufen. Dort lehren und forschen nach wie vor die Pioniere der systemischen Beratung in Deutschland (etwa Gunther Schmidt, Jochen Schweizer oder Gunhard Weber aus der Gründergeneration, ergänzt durch einflussreiche jüngere Systemiker wie Liz Nicolai oder Mechthild Reinhard).
  • Hypnotherapie und hypnosystemisches Coaching  habe ich von Gunther Schmidt und Bernhard Trenkle gelernt, beides direkte Schüler des „Erfinders“ der Hypnotherapie, Milton Erickson.
  • Die systemische Organisationsentwicklung der Wiener Schule habe ich vor allem von Barbara Heitger gelernt, die sie seit Jahrzehnten erst in der Beratergruppe Neuwaldegg und dann unter eigener Flagge maßgeblich mitentwickelt hat.
  • Dazu kommen eine ganze Reihe Weiterbildungen in bewährten komplementären Verfahren. Eine detaillierte Übersicht finden Sie unter Ausbildungen.
Sind Sie als Berater zertifiziert?

Ja:

  • Ich bin von den beiden wichtigsten systemischen Dachverbänden im deutschsprachigen Raum (Systemische Gesellschaft (SG) und Deutschen Gesellschaft für Systemische Familientherapie (DGSF)) als systemischer Berater und Therapeut zertifiziert. Die Zertifzierung zum systemischen Supervisor (SG) wird zur Zeit bearbeitet.
  • Für Hypnotherapie kommt die wichtigste Richtlinie vom Milton-Erickson-Institut, bei dem ich meine Ausbildung gemacht habe (dieselbe Ausbildung macht auch Psychologen zu Hypnotherapeuten).
  • Für systemisches Coaching kommen die zentralen Richtlinien vom Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC), bei dessen Mitgründer Gunther Schmidt ich die Ausbildung zum systemischen Coach gemacht habe. Die Ausbildung selbst ist vom DBVC zertifiziert, eine persönliche Zertifizierung durch den DBVC ist geplant.
  • Für systemische Organisationsentwicklung haben sich noch keine Zertifizierungen etabliert. Ich habe meine Ausbildungen in diesem Bereich bei Lehrern gemacht, die diesen Arbeitsbereich seit Beginn maßgeblich entwickelt und gestaltet haben.
Bieten Sie auch Psychotherapie an?
  • Kurze Antwort: Nein. Ich biete systemische Beratung an. In der systemischen Beratung oder systemischen Therapie von Einzelnen geht es um Potenzialentwicklung und das gemeinsame Entwickeln von Lösungen. Psychotherapie bezeichnet dagegen die Heilbehandlung einer Störung mit Krankheitswert – und das ist in Deutschland Ärzten, Psychologischen Psychotherapeuten und Heilpraktikern vorbehalten.
  • Eine psychotherapeutische Behandlung hat Auswirkungen:
    • Wenn es in der Psychotherapie um medizinisch notwendige Behandlungen geht, zahlt die Krankenkasse die Behandlung (die entsprechende Ausbildung des Therapeuten vorausgesetzt).
    • Was viele nicht wissen: Eine psychotherapeutische Behandlung  bleibt in der Krankenakte und verwehrt einem Klienten über viele Jahre, teilweise lebenslang, den Zugang zu Lebens- und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen, zur Verbeamtung und in bestimmte Berufsgruppen (die im Zweifelsfall eine Schweigepflichtsentbindung fordern und die Krankenakte durchforsten). Das gilt auch für Therapien die eigentlich ohne krankheitswertige Störung begonnen worden sind, denn Therapeuten müssen oft laut trommeln, um die Kassen zur Kostenübernahme zu bewegen.
    • Zu einer psychotherapeutischen Behandlung gehört eine störungsspezifische Diagnose (zB. Depression, Anpassungsstörung, Panikstörung, usw.). Aus systemischer Sicht sind Diagnosen Wirklichkeitskonstruktionen mit problematischen Auswirkungen: sie suggerieren ein relativ unveränderliches Problem, bringen oft ein Arzt-Klient-Gefälle mit sich und lassen Klienten vermuten, sie würden eher behandelt als zum Handeln befähigt. Klienten werden oft Patienten genannt und erfahren selten im Detail von den Diagnosen, die der Behandler der Krankenkasse schickt – was das eigene Wirksamkeitserleben weiter mindern kann.
    • Es gibt sehr gute Psychotherapeuten und Psychater, die ihr ausdifferenziertes Wissen über klinische Psychologie bei therapiebedürftigen Störungen gut nutzbar machen und damit klarer diagnostizieren, was zB. hirnphysiologische Ursachen einer Beschwerde sind und ob ggf. auch medikamentös behandelt werden sollte. Wenn es um solche Störungen mit Krankheitswert geht, macht eine Therapie eventuell mehr Sinn als ein Coaching. Im konkreten Fall können wir das im Erstgespräch klären. Ich kann gern gute Therapeuten empfehlen und wo es sinnvoll ist auch mit systemischer und hypnosystemischer Beratung begleiten.
  • Abgrenzung meiner Arbeit von der Psychotherapie im Detail: Coaching ist keine Psychotherapie, keine psychologische Beratung, keine Therapie und kein Therapieersatz, sondern dient der gezielten Potenzialförderung von gesunden Menschen. Alle von mir durchgeführten Anwendungen dienen der Aktivierung eigener Ressourcen und ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, behandle keine Krankheiten, führe keine Therapien durch und verordne keine Medikamente. Zur Zeit bestehende Behandlungen durch einen Arzt oder Heilpraktiker sollen weder unter- noch abgebrochen werden. Coaching kann laufende Therapien oder ärztliche Behandlungen sehr gut unterstützen. Auf Ihren Wunsch arbeite ich auch gern mit Ihrem Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten zusammen. Auf Wunsch empfehle ich gern Kollegen mit entsprechender therapeutischer oder heilkundlicher Zulassung.

Noch etwas unklar?

Melden Sie sich am besten persönlich, dann können wir Ihre Frage klären. Falls die Frage für andere auch interessant sein könnte, würde ich sie hier anonym veröffentlichen – wenn Sie einverstanden sind.

Alle Fragen beantwortet.

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